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Kenia-Fotoreise Teil 5 - die Aberdares - Hochland im Regen

  • 23. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit


Aberdare Berge - Wasserbock im Urwald

umhüllt von Nebel

Am zweiten Tag im Aberdare-Gebirge setzten wir unsere Reise fort und fuhren früh am Morgen in das Hochland der Aberdares. Die Fahrt war ein kleines Abenteuer für sich: Die engen Steilstraßen schlängelten sich immer höher hinauf, bis wir schließlich in einer kargen, nebligen Landschaft ankamen.

Es war kalt, und ein feiner Nieselregen setzte ein, während wir den schmalen Wanderpfad betraten. Zum Glück begleiteten uns auch auf dieser Tour zwei erfahrene Guides, die uns sicher über die matschigen Wege führten und sich bestens in dieser abgelegenen Gegend auskannten.

Die Landschaft, die sich vor uns ausbreitete, war karg und ursprünglich, geprägt von warmen Braun- und satten Grüntönen. Ihre wilde, unberührte Schönheit wirkte durch den Nebel und die feuchte Luft noch intensiver. Fast die gesamte Wanderung über regnete es, und ich machte mir beim Fotografieren etwas Sorgen um meine Kamera, da ich keine Regenhülle dabeihatte. Doch zum Glück hielt sie dem Regen stand.

die Natur entscheidet

Der Weg war stellenweise rutschig, große, nasse Steine lagen im Pfad, und das Wasser floss in kleinen Rinnsalen über unsere Wanderstiefel. Für uns war es ein Abenteuer, das den ursprünglichen Charakter dieses Ortes noch verstärkte. Der Regen vertiefte die raue, fast mystische Stimmung, während wir die kristallklare, frische Luft in tiefen Atemzügen genossen.

Aufgrund der schlechten Wetter- und Wegverhältnisse mussten wir nach etwa zwei Stunden umkehren. Das war einerseits natürlich schade, andererseits aber kein Grund für schlechte Laune – der Natur kann man sich nur hingeben. Kurz vor Ende des Weges hörte der Regen auf, und die Sonne blitzte immer wieder kurz hervor. Diese Momente nutzte ich, um in Ruhe ein paar Fotos zu machen.

Überraschung zum Schluss

Zum Abschluss unserer Wanderung picknickten wir und ließen die Schönheit dieser Landschaft noch einmal auf uns wirken. Es lag eine unausgesprochene Zufriedenheit in der Luft – die Stille dieses abgelegenen Ortes gehörte an diesem Tag ganz uns allein.

Wir hatten uns ja fast schon damit abgefunden, dass wir an diesem Tag kein einziges Wildtier zu Gesicht bekommen würden – doch dann, gerade als wir uns bereit machten, den Rückweg anzutreten, gab es doch noch eine Überraschung: klein und meisterhaft getarnt. Ein Chamäleon! Vielleicht nicht die Art von Wildtier, die man mit den Aberdares verbindet – aber für uns war es die ganz große Tiersichtung! Eine kleine Sensation und ein wundervolles Highlight zum Schluss. 😊

Bildergalerie - die Aberdares Teil 1

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Ausblick: Entspannung, Seeluft und faszinierende Vogelwelt

Nach den kühlen und nebligen Höhen des Aberdare-Gebirges führt uns die nächste Etappe der Kenia-Fototour zurück in mildere Gefilde – an den malerischen Lake Elementaita.

Während dieses entspannten Aufenthalts konnten wir Wärme tanken, die Schönheit der einzigartigen Landschaft genießen und eintauchen in die Welt der Wasservögel. Das emsige Treiben der Flamingos, die sanften Wellen und der weite Himmel über dem See schufen eine fast meditative Atmosphäre – ein ganz anderer, aber ebenso magischer Ort.


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